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Geschrieben von Fannon
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Wer will heute eigentlich nicht alternativ sein? Gegen den Strom schwimmen ist „in“; wer im Strom schwimmen will muss also jetzt gegen ihn schwimmen. Jeder will „anders“ als die Anderen sein. Walter Heidenreich hat’s mal gut ausgedrückt: „Heute ist jeder Mensch seine eigene Randgruppe“
Aber wie alternativ sind die Leute wirklich?
Ich kenn ne Menge Leute von früher die alternativ und anders sein
wollten. Heute leben die wenigsten von ihnen noch. Sie sind zwar nicht
körperlich gestorben, aber geistlich. Die einen haben sich der
Gesellschaft angepasst und leben eigentlich nur noch „fürs Wochenende“.
Dann gibt es noch diejenigen die sich nicht angepasst haben, aber die
sind meistens drogenabhängig und nicht sonderlich vom Leben begeistert.
Wie viele Erwachsene über 35 kennt ihr die wirklich mit ihrem Leben
zufrieden sind? Die zurückblicken können und sagen: Ich bin mir selbst
treu geblieben.
Und es ist ja nicht so, dass sie im Gegensatz zu uns schon immer eine
Spießer-Generation waren. Auch sie hatten Träume und Pläne, wollten die
Welt verändern, sich nicht anpassen. Doch jetzt sind die meisten von
ihnen konforme Normalbürger, die sich mit ihrem Schicksal abgefunden
haben.
Warum schreib ich das als Christ?
Sind denn die Christen die „wahren Alternativen“?
Wenn ich mich umschaue, leider nicht. Aber wenn ich in der Bibel lese
dann lese ich von einem Jesus der wirklich „anders“ gelebt hat. Er hat
nicht Musik, Klamotten oder andere äussere Dinge gebraucht(!) um
aufzufallen. Er hat einfach anders gelebt, radikal anders:
Jesus, durch den die ganze Schöpfung entstanden ist, er hat sich klein
und schwach gemacht und ist für uns am Kreuz verblutet. Er hat kein
Ansehen bei den Menschen gesucht und gebraucht. Er hat diejenigen
geliebt, die ihn hassten. Er hat den Menschen nicht nach dem Mund
geredet, sondern die Wahrheit ausgesprochen und auch danach gelebt!
Und jetzt wird’s konkret:
Wir sind ja Christen. Christ bedeutet so was wie „kleiner Christus“.
Wir sind Jünger Jesu, und wir sind dazu aufgerufen so wie er zu werden.
Seinen Lebensstil der Heiligkeit zu übernehmen.
Vielleicht denkst du jetzt, dass das etwas für Heilige, Mönche und
Missionare sind. Aber wir sind ALLE zur Heiligkeit berufen, denn Gott
hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein.
(1. Thess 4,7).
Du bist ein Versager-Typ?
Dann hör endlich auf, ein Gewinner-Typ werden zu wollen und auf diese
eifersüchtig zu sein! Denn in den Schwachen ist Gott stark:
„Das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu
machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke
zuschanden zu machen.“ (1. Korinther 1,27)
Du bist ein Gewinner Typ?
Dann höre auf, auf deine eigenen Stärken zu vertrauen und stell Gott in
den Mittelpunkt, nicht dich selbst! Lass dich von Gott zerbrechen und
mach dich selbst zum letzten!
Wie ihr seht gibt es keine Ausreden. Bei Gott gibt es niemanden den er
nicht gebrauchen kann. Er will durch dich die Welt verändern, also
ergreif endlich das wozu er dich schon lange berufen hat!
I wanna be a history maker in this land!
Simon
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